18.07.2013 15:19 Von: Robert Schellner

Einfache Regeln für ein Backup


Daten müssen immer zweimal auf unterschiedlichen Medien vorhanden sein z.B. auf der Festplatte im PC und auf einem USB Stick, einer externen Festplatte, … Sollte das System einen Schaden erleiden, stehen die Daten auf einem weiteren Medium noch zur Verfügung.

 

Nur ein einfach zu handhabendes Backup wird regelmäßig durchgeführt. Die beste Lösung ist ein automatische Backup, das keinen Eingriff es Benutzers erfordert. Bei Notebooks oder Tablet PC ist das meist nicht so einfach möglich, dann sollte sich das Backup mit einem Klick starten lassen und keine weiteren Schritte erfordern.

 

Regelmäßiges überprüfen der zu sichernden Daten ist entscheidend, denn nur so kann sichergestellt werden das im Notfall auch die gewünschten Daten in der Sicherung enthalten sind.

 

Die Wiederherstellung der Daten aus dem Backup sollte in regelmäßigen Abständen getestet werden. Denn nur so ist sichergestellt, dass die Daten fehlerfrei gesichert wurden und im Notfall auch wieder rekonstruiert werden können.

 

Je nach Wichtigkeit der Daten kann es sinnvoll sein Backups an anderen Orten aufzubewahren. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit im Fall von Feuer, Wasser, … die Daten wiederherstellen zu können. Es ist zu überlegen, ob Daten die das Haus verlassen speziell gesichert werden müssen z.B. verschlüsseln der Daten.

 

Die Datenmenge, Backupstrategie und Wichtigkeit der Daten entscheidet über das optimale Medium. Je nach Bedarf kann man verschiedenste Möglichkeiten einsetzen, hier einige Beispiele: USB-Sticks, externe Festplatten, Server-Spiegelung.

 

Eine Datensicherung muss heute für alle verwendeten Geräte und nicht nur für den PC in Betracht gezogen werden. So sind auf einem Handy z.B. Telefonnummern oder Bilder gespeichert. Auf einem Smartphone können sich zudem noch Musik, Kalendereinträge, Email und viele weitere Daten befinden die in einem Notfall ohne Backup verloren sind.